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Bilder von den Dreharbeiten zum Tatort im
Erlebnispark Tripsdrill |
Kommissarin
Lena Odenthal ermittelt:
„Tatort“ Tripsdrill
Erlebnispark Tripsdrill, Cleebronn:
Nach Abschluss der erfolgreichen
Jubiläumssaison in Tripsdrill geht
es noch einmal spannend zu. Denn
vom 10. bis 13. November 2009 verwandelt
sich der Erlebnispark Tripsdrill
zur Filmkulisse für den ARD-Tatort
„Der Schrei“. Die Kommissare Lena
Odenthal und Mario Kopper ermitteln
zusammen mit ihren Kollegen zwischen
der neuen Holzachterbahn „Mammut“
und dem Waschzuber-Rafting. Das
Produktionsteam des Südwestrundfunks
hat einiges aufgebaut, um dem Drehort
Leben einzuhauchen.
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Vom
Familienspaß zur Filmkulisse
Jedes
Jahr nach den Herbstferien schließt
der Erlebnispark Tripsdrill seine
Tore. Dann beginnen die vielen Helfer,
die über 100 originellen Attraktionen
winterfest zu machen. Nicht so in
diesem Jahr: Waschzuber-Rafting
und Mammut fahren weiter – zumindest
für das Produktionsteam des SWR.
Auf der Wiese vor der neuen Holzachterbahn
sind einige Attraktionen hinzugekommen,
die einen Hauch Farbe in die spätherbstliche
Landschaft bringen: Schiffschaukel,
Karussell, Riesenrutsche und Süßigkeitenstand.
Riesige Luftballons und Zuckerwatten
schmücken die Landschaft. In den
vergangenen Tagen entstand so für
den Film in Tripsdrill ein eigener
Vergnügungspark, der „Priska-Park“.
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Zum
Inhalt
Die Tatort-Folge mit dem Titel
„Der Schrei“ spielt eigentlich
in und um Ludwigshafen. Es ist
ein trauriger Anlass, der die
beiden Kommissare Lena Odenthal
und Kopper in den Freizeitpark
ruft. Die kleine Sandra, von ihren
Eltern als vermisst gemeldet,
wird tot am Ufer des Wildbachs
aufgefunden. Als klar ist, dass
die 8-Jährige erstickt wurde,
beginnen die Ermittlungen, die
jedoch zunächst in die falsche
Richtung laufen. Der verzweifelte
Vater Peter Fichter würde am liebsten
im Ferienappartement bleiben,
um seiner Tochter nahe zu sein.
Die Mutter hingegen zieht sich
völlig in sich zurück und steht
kurz vor einem Zusammenbruch.
Mit der Zeit decken die Ermittler
zwischen den verzweifelten Eltern
Spannungen auf, die bereits vor
der Tat bestanden. Bei der Rekonstruktion
der Ereignisse gerät die Mutter
selbst unter Verdacht…
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Zum
Hintergrund
Das ca. 50-köpfige Film-Team
um Regisseur Gregor Schnitzler
gastiert vier Tage in Tripsdrill.
Für die Filmarbeiten steht aufgrund
der „kurzen Tage“ mit frühem
Sonnenuntergang nur wenig Zeit
zur Verfügung. Jeder Handgriff
muss sitzen, damit das Tageslicht
optimal ausgenutzt werden kann.
Die Gesamtdrehzeit der Folge
beträgt vier Wochen. Die restlichen
Aufnahmen werden unter anderem
in Ludwigshafen und Baden-Baden
gemacht. Der „Tripsdrill-Tatort“
ist eine Produktion des Südwestrundfunks
in Zusammenarbeit mit der Maran
Film und wird voraussichtlich
Ende 2010 ausgestrahlt.
Neben
den professionellen Schauspielern
wie beispielsweise Ulrike Folkerts,
Andreas Hoppe, Peter Espeloer
und Brigitte Zeh sind zahlreiche
Komparsen involviert. Einige
Mitarbeiter des Erlebnisparks
Tripsdrill, die sonst hinter
den Attraktionen stehen, werden
als Besucher eingesetzt. Sie
dürfen nun selbst „Mammut“ fahren
und Zuckerwatte schlecken. Die
Feuerwehren aus Cleebronn und
Brackenheim sind ebenso im Einsatz
wie einige Schüler aus Cleebronn,
die im Rahmen eines Projekttages
am Filmset dabei sein dürfen.
Die Dreharbeiten mitzuerleben
ist für sie als Laiendarsteller
trotz der kühlen Temperaturen
fast genauso spannend wie für
den Fernsehzuschauer die eigentlichen
Ermittlungen im Mordfall.
Für
den Filmdreh an der Holzachterbahn
„Mammut“ ist sogar eine Stuntfirma
im Einsatz. Sie sorgt dafür,
dass riskante Klettermanöver
von erfahrenen Fachleuten ausgeführt
werden. Und auch aus technischer
Sicht wurden schwere Geschütze
aufgefahren: Nicht nur der aufwendige
Aufbau zusätzlicher Attraktionen
stand auf dem Programm. Um dem
Fernsehzuschauer besondere Perspektiven
bieten zu können, wurde auf
der Insel im Waschzuber-Rafting
ein Kamera-Kran installiert.
Text: Tripsdrill
/ Bilder: Empire Fotografie
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